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Friederike Myglas

"Einfach mal auf´s Herz zielen“. Mit dieser Einstellung bringt unsere neue Personalreferentin, Friederike Myglas, frischen Wind in unser Unternehmen.

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Friederike Myglas, und ich arbeite seit einem halben Jahr als Personalreferentin bei Crowe Horwath Frankfurt. Meine Aufgaben sind die Entwicklung und die Implementierung von Strukturen und Prozessen innerhalb des Personalbereiches. Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit sind die Gewinnung von neuen Mitarbeitern im Bereich Steuern und/oder Wirtschaftsprüfung und natürlich die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Von Grund auf eine Abteilung in einem Unternehmen aufzubauen, ist hochspannend und niemals langweilig. Da ich mich eher als „Gestalter“ sehe und weniger als „Verwalter“, ist dies genau die richtige Aufgabe für mich.

Wieso hast du dich für den HR-Bereich entschieden und was macht diesen Beruf für dich aus?

Ich bin Personalerin aus Leidenschaft! Mir wurde schon immer ein hohes Maß an Dienstleistungsorientiertheit und vor allem an Empathie bescheinigt. Meines Erachtens ist Empathie – natürlich neben den entsprechenden Fachkenntnissen – eine der wichtigsten Charaktereigenschaften, die ein Personaler mitbringen sollte. Wir haben es jeden Tag mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun. Unsere Aufgabe als Personaler sollte es sein, zu verstehen, warum der Mitarbeiter die eine oder andere Entscheidung trifft oder auch nicht trifft. Wir sollten  nicht nur viel öfter das Gespräch mit den Mitarbeitern suchen, sondern sollten auch lernen richtig zuzuhören. Dies ist m.E. sehr wichtig, wenn man Menschen ein Stück weit in ihrer beruflichen Entwicklung begleiten möchte. Über die Jahre hinweg habe ich als Personalerin Berufserfahrungen – auch international – in den verschiedensten Branchen  sammeln können, so z.B. in der Finanzdienstleistung, Unternehmensberatung, einem produzierenden Unternehmen und in der Personaldienstleistung. Der Herausforderung, jeden Tag mit den unterschiedlichsten Menschen und auch Kulturen zu tun zu haben, stelle ich mich sehr gerne. Im Idealfall begleitet man den Mitarbeiter vom 1. Arbeitstag an (eigentlich schon vom Vorstellungsgespräch an) und versucht, zielgerichtet zu seiner Weiterentwicklung im Unternehmen beizutragen. Natürlich ist Personalarbeit nicht nur eitel Sonnenschein. Es gibt auch die schwierigen Momente, z.B. wenn es um Trennungsgespräche geht oder die Durchsetzung anderer arbeitsrechtlicher Maßnahmen. Aber das kommt zum Glück nur selten vor. Für mich bietet dieser Beruf viele Möglichkeiten, an denen ich selber auch wachsen kann. Von Routine keine Spur!

Was waren im ersten halben Jahr Herausforderungen für dich? 

Zunächst einmal wurde ich sehr herzlich von allen empfangen, und ich startete mit einem sehr guten Gefühl. Als ich im Januar bei CH begann, war mir am Wichtigsten, ganz schnell herauszufinden, wie Crowe Horwath „tickt“, mit was für Kolleginnen und Kollegen ich es zu tun habe und vor allem, welche Unternehmenskultur ich vorfinde. Auch hier war wieder meine Devise: „Genau Zuhören!“ Vom amerikanischen Management-Guru Peter Drucker stammt das Kultzitat „Culture eats Strategy for Breakfast!“, was für mich letztendlich nichts anderes heißt, als dass die Entwicklung der Unternehmenskultur einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung und Umsetzung von unternehmensweiten Strategien hat und nicht umgekehrt. Sehr vereinfacht: Die beste Unternehmensstrategie ist nicht umsetzbar, wenn die Mitarbeiter nicht mitmachen. Dabei beschreibt die Unternehmenskultur den gemeinsamen Umgang, die gemeinsamen Werte, das tägliche Miteinander in der Organisation. Die positiven Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage Anfang des Jahres haben mir gezeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Aber es gibt immer noch viel zu tun. Im Personalbereich haben wir im ersten halben Jahr schon Einiges erreichen können: Neuerungen im rein administrativen Bereich, im Bereich Personalmarketing die Neugestaltung unserer Karriereseite, die Verbesserung des On-boarding-Prozesses und die Einführung eines Mentoring-Systems. Im 2. Halbjahr möchte ich den Focus mehr auf Personalentwicklung und Social Media legen. Insgesamt geht es aber darum, das Gute zu bewahren und alles, was obsolet ist, durch Neues und Besseres zu ersetzen.

Was gefällt dir an Crowe Horwath Frankfurt und an deiner Arbeit am besten?

Es geht letztendlich um die Schaffung zeitgemäßer und professioneller Strukturen und Prozesse im Personalbereich als Grundlage für eine werteorientierte Unternehmenskultur. Nur so wird es uns möglich sein, Talente zu gewinnen und diese langfristig an uns zu binden. Dies geht natürlich nicht von heute auf morgen und dieser Prozess unterliegt einem ständigen Wandel. Das macht aber meine Arbeit so abwechslungsreich und ich lerne immer wieder Neues dazu. Mir gefällt, dass ich die uneingeschränkte Unterstützung der Geschäftsführung habe; ich mit ihr offen alle Themen ansprechen kann und somit bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen nicht alleine dastehe. Darüber hinaus sind es die Kolleginnen und Kollegen selbst, die ebenfalls Vorschläge machen, sich mit einbringen und dadurch ebenfalls ihren Beitrag leisten. Mir bereitet  die Arbeit als Personalreferentin bei Crowe Horwath viel Spaß und ich freue mich auf täglich auf die vielen Herausforderungen!